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Das war das Schuljahr 2020/21

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Liebe Kinder, sehr geehrte Eltern, liebe Schulgemeinschaft,

das Schuljahr 2020/21 neigt sich dem Ende. Es war ein Jahr der Herausforderungen und Veränderungen. Von Normalität an der Schule konnte keine Rede sein. Nun könnte man Vieles aufzählen, auf was wir verzichten mussten, was nicht stattfinden konnte oder einfach auch für viel Aufwand, Ärger und Umdenken sorgte.

Gab es Positives? Oh, ja! Besonders stolz können wir alle auf unsere ersten Klassen sein. Mit dem ersten Schultag mussten unsere Lernanfänger völlig selbstständig in die Schule kommen. Das klappte von Anfang an großartig. Als die Zeit des Distanzlernens anbrach, zeigten die ganz Kleinen mit ihren Familien was möglich war.

Uns ereilten im Vergleich mit anderen Schulen nur sehr wenige Quarantäneanordnungen. In unserer Schulgemeinschaft erkrankte niemand schwer. Haben hier die schulischen Organisationsformen dazu beigetragen? Der versetzte Unterrichtsbeginn, der jahrgangskonforme Einsatz der Lehrkräfte und die genaue Zuordnung aller Räumlichkeiten und die minimierten Kontakte boten Transparenz sowie Verlässlichkeit für jeden von uns.

Wenn nun abends am 22.06.2021 unsere Großen, die sechsten Klassen, ihre Zeugnisse erhalten, werden wir erstmalig in die Mehrzweckhalle gehen können. Maskenpflicht, Testpflicht und die AHA- Regeln sind umzusetzen. Aber all das kann uns nicht die Freude nehmen, auf das stolz zu sein, was alle, ob Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Horterzieher*innen oder andere Personen im Verantwortungsbereich der Schule, geleistet haben.

Die Zusammenarbeit mit dem Hort, mit den anderen Schulen der Gemeinde und mit dem Förderverein unserer Schule war beispielgebend. Auf der Mitgliederversammlung unseres Fördervereines konnte man anhand der Zahlen nur staunen, wie viel Geld uns der Verein im Hintergrund zur Verfügung stellte, obwohl kaum Einnahmen verzeichnet werden konnten.

Unsere Schule verfügt mittlerweile über 30 Tablets, die zum Großteil von privaten Sponsoren unseren Kindern im Distanzlernen zur Verfügung gestellt wurden. In der Notbetreuung von 106 Kindern in der Spitze, konnte somit jedes Kind an Videokonferenzen teilnehmen und in Kontakt mit seinen Lehrer*innen treten. Nochmals herzlichen Dank den Spendern und dem Förderverein!

Richtet man nun den Blick auf das neue Schuljahr, werden wir in allem, was wir planen und organisieren können, abhängig von den politischen Entscheidungen sein.

Egal wie die neuen und dann aktuellen Vorgaben lauten, wenn wir das letzte Jahr überstanden haben, schaffen wir das nächste erst recht!

Liebe Familien, Sie haben mit viel Kraft, Nerven und Zeit unser schulisches Handeln unterstützt und getragen. Ich wünsche Ihnen und all Ihren Lieben eine unbeschwerte und erholsame Ferienzeit!

Im Namen des Teams der Paul-Maar-Grundschule
U.Krolik
Rektorin

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